AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Unternehmensberatung, Existenzgründungsberatung, Coaching, Finance-,
Finanzierungs- und Immobilienberatung sowie Kontaktvermittlung
Anbieter:
Marcus Kreusch – freiberufliches Einzelunternehmen
An der Kirschwiese 7
01219 Dresden
(Stand: 30.06.2026)
1. Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Marcus Kreusch, nachfolgend „Auftragnehmer“, und seinen Kunden, nachfolgend „Auftraggeber“ oder „Kunde“, über Unternehmensberatung, Existenzgründungsberatung, Coaching, Consulting in den Bereichen Finance, Finanzierung und Immobilien/Real Estate sowie Kontaktvermittlung.
2. Die AGB gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern, soweit im jeweiligen Vertrag nichts
Abweichendes vereinbart ist Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Dritte einzusetzen, bleibt jedoch – soweit gesetzlich zulässig – für die ordnungsgemäße Auswahl und Koordination verantwortlich.
4. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt wurde.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
1. Art, Umfang, Ziele und Vergütung der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, Auftrag,
Vertrag oder der Auftragsbestätigung.
2. Die Leistungen können insbesondere umfassen:
o Unternehmens- und Organisationsberatung;
o Beratung zur Existenzgründung, Geschäftsmodellentwicklung und Unternehmensplanung;
o Coaching und persönliche bzw. unternehmerische Entwicklungsbegleitung;
o allgemeines Consulting in den Bereichen Finance, Finanzierung und Immobilien/Reai Estate;
o Recherche, Aufbereitung und Erläuterung von Informationen;
o Herstellung von Kontakten zu möglichen Geschäftspartnern, Finanzierungsgebern,
Immobilienanbietern, Dienstleistern oder sonstigen Dritten.
3. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, schuldet der Auftragnehmer eine Dienstleistung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen, finanziellen, steuerlichen, rechtlichen oder sonstigen Erfolg.
4. Eine rechtliche, steuerliche, erlaubnis- oder anlageberatende Tätigkeit sowie eine Tätigkeit als Kreditvermittler, Finanzanlagenvermittler, Immobiliardarlehensve rmittler oder Immobilienmakler wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist und die hierfür erforderlichen
gesetzlichen Voraussetzungen, Erlaubnisse und Eintragungen vorliegen. Andernfalls stellt die Beratung keine Rechts-, Steuer-, Anlage- oder Finanzvermittlung dar.
5. Der Auftragnehmer ist nicht zur Prüfung verpflichtet, ob Informationen, Unterlagen, Wirtschaftlichkeitsangaben, Immobilienangaben, Finanzierungsangebote oder Angaben Dritter vollständig, aktuell oder richtig sind, sofern eine solche Prüfung nicht ausdrücklich beauftragt
wurde.
6. Empfehlungen und Einschätzungen beruhen auf den zum Zeitpunkt ihrer Abgabe verfügbaren Informationen. Sie ersetzen keine eigene Prüfung und keine Beratung durch Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Architekten, Sachverständige oder andere fachlich zuständige
Stellen.
3. Vertragsschluss
1. Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots, eine Auftragsbestätigung oder durch die Aufnahme der vereinbarten Tätigkeit zustande.
2. Angebote sind, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet, freibleibend und unverbindlich.
3. Der Auftraggeber teilt dem Auftragnehmer alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß mit. Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund unvollständiger oder verspäteter Mitwirkung gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
4. Durchführung, Termine und Mitwirkung
1. Vereinbarte Termine und Fristen sind verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet
wurden. Im Übrigen handelt es sich um voraussichtliche Zeitangaben.
2. Der Auftraggeber stellt erforderliche Unterlagen, Zugangsdaten, Ansprechpartner und sonstige
Informationen rechtzeitig bereit und wirkt bei Entscheidungen und Abstimmungen angemessen
mit.
3. Der Auftragnehmer darf die Durchführung unterbrechen, wenn erforderliche
Mitwirkungshandlungen ausbleiben oder der Auftraggeber mit Zahlungen in Verzug ist.
4. Ein Coaching oder eine Beratung dient der fachlichen und persönlichen Unterstützung.
Entscheidungen und deren Umsetzung bleiben in der alleinigen Verantwortung des Auftraggebers.
5. Finance-, Finanzierungs- und Immobilienberatung
Finanzielle, finanzierungsbezogene und immobilienbezogene Informationen werden – sofern nicht
ausdrücklich anders vereinbart – als allgemeine Orientierung und Entscheidungshilfe bereitgestellt.
1. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr dafür, dass ein Darlehen, eine Finanzierung, eine Investition, ein Immobilienkauf, ein Verkauf, eine Vermietung oder ein sonstiges Geschäft zustande kommt oder wirtschaftlich erfolgreich ist.
2. Der Auftraggeber muss Angebote, Konditionen, Vertragsunterlagen, Objektangaben, Bonitätsangaben, Sicherheiten, Renditeannahmen und Risiken eigenständig prüfen und vor einer Entscheidung fachkundigen Rat einholen.
3. Die Herstellung eines Kontakts zu einem Dritten stellt keine Empfehlung, Zusicherung oder Garantie für dessen Bonität, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit oder Vertragsbereitschaft dar.
4. Der Auftragnehmer ist nicht Vertragspartei von Verträgen, die zwischen dem Auftraggeber und einem vermittelten oder benannten Dritten geschlossen werden. Für deren Inhalt, Durchführung und Folgen ist der jeweilige Vertragspartner verantwortlich.
5. Eine erfolgsabhängige Vergütung, Vermittlungsprovision oder Beteiligung wird nur geschuldet, wenn sie im Einzelvertrag ausdrücklich und transparent vereinbart wurde. Bei Immobiliengeschäften sind zwingende gesetzliche Vorgaben, insbesondere zur Maklerprovision, zu beachten.
6. Vergütung und Auslagen
1. Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Einzelvertrag. Alle Preise verstehen sich, soweit Umsatzsteuer anfällt, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Sollte der Auftragnehmer aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelun g keine Umsatzsteuer berechnen, wird dies auf der Rechnung ausgewiesen.
2. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar, sofern im Einzelvertrag keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
3. Bei laufenden Beratungs- oder Coachingpaketen kann monatlich, nach Terminen oder nach vereinbarten Meilensteinen abgerechnet werden.
4. Vom Auftraggeber veranlasste oder für ihn erforderliche Fremdkosten, etwa Gebühren, Reisekosten, Registerauszüge, Gutachten, Datenbankzugänge oder Leistungen Dritter, werden nur nach vorheriger Zustimmung weiterberechnet, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
5. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, weitere Leistungen bis zum Zahlungsausgleich zurückzuhalten.
6. Mehrere Auftraggeber haften als Gesamtschuldner, sofern sie gemeinsam Auftraggeber sind.
7. Stornierung und Kündigung
1. Bei Dienstverträgen mit laufender Leistung kann der Vertrag, sofern keine feste Laufzeit vereinbart wurde, mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
2. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
3. Bereits erbrachte Leistungen und bis zur Beendigung angefallene Auslagen sind zu vergüten.
4. Bei individuell reservierten Terminen kann der Auftragnehmer bei einer Absage weniger als 48 Stunden vor dem Termin ein angemessenes Ausfallhonorar verlangen, soweit der Auftraggeber keinen geringeren Schaden nachweist und kein Ersatztermin vereinbart wird. Das Ausfallhonorar
beträgt höchstens die für den Termin vereinbarte Vergütung.
5. Gesetzliche Rechte des Verbrauchers, insbesondere ein gesetzliches Widerrufsrecht, bleiben unberührt.
8. Vertraulichkeit und Unterlagen
1. Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen, die ihnen im Zusammenhang mit dem Auftrag bekannt werden, vertraulich und verwenden sie nur zur Vertragsdurchführung.
2. Die Pflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, ohne Verstoß gegen eine Geheimhaltungspflicht bekannt werden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
3. Arbeitsergebnisse und Unterlagen dürfen nur für den vereinbarten Zweck verwendet und ohne Zustimmung des Auftragnehmers nicht an Dritte weitergegeben oder veröffentlicht werden. Gesetzliche Rechte und individuell vereinbarte Nutzungsrechte bleiben unberührt.
4. Der Auftraggeber haftet dafür, dass von ihm bereitgestellte Unterlagen und Inhalte frei von Rechten Dritter sind und rechtmäßig verwendet werden dürfen.
9. Datenschutz
1. Personenbezogene Daten werden zur Anbahnung, Durchführung und Abrechnung der Vertragsbeziehung sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten verarbeitet.
2. Einzelheiten ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
3. Der Auftraggeber informiert den Auftragnehmer, wenn Unterlagen personenbezogene Daten Dritter enthalten, deren Weitergabe einer besonderen Rechtsgrundlage oder Einwilligung bedarf.
10. Haftung
1. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichte n haftet der Auftragnehmer nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.
3. Im Übrigen ist die Haftung des Auftragnehmers bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
4. Der Auftragnehmer haftet nicht für Entscheidungen, Maßnahmen, Investitionen, Finanzierungen, Immobiliengeschäfte, Gründungen oder sonstige Ergebnisse, die der Auftraggeber aufgrund einer Beratung, eines Coachings, einer Information oder eines Kontakts trifft bzw. vornimmt, sofern kein
vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.
5. Der Auftragnehmer haftet nicht für Leistungen, Erklärungen, Angebote, Entscheidungen oder Pflichtverletzungen Dritter, zu denen ein Kontakt hergestellt oder deren Informationen weitergegeben wurden.
6. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen und beauftragten Dritten, soweit diese persönlich in Anspruch genommen werden.
11. Verbraucherinformationen und Widerrufsrecht
1. Ist der Auftraggeber Verbraucher und wird der Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen, kann ein gesetzliches Widerrufsrecht bestehen. Die maßgeblichen Informationen und eine Widerrufsbelehrung werden dem Verbraucher gesondert in der gesetzlich erforderlichen Form zur Verfügung gestellt.
2. Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass der Auftragnehmer vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, kann bei einem späteren Widerruf Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung geschuldet sein, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
3. Das Widerrufsrecht kann nach den gesetzlichen Vorschriften erlöschen, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde und der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt sowie seine Kenntnis vom Erlöschen bestätigt hat.
4. Die nachfolgenden AGB ersetzen keine auf den konkreten Vertrag zugeschnittene Widerrufsbelehrung, Muster-Widerrufserklärung oder sonstige Pflichtinformation.
12. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
1. Der Auftraggeber darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
2. Ein Zurückbehaltungsrecht darf nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden, soweit zwingendes Recht nicht entgegensteht.
13. Schlussbestimmungen
1. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sollen in Textform erfolgen. Individuelle Abreden können auch formfrei getroffen werden, soweit gesetzlich zulässig.
2. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
3. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
4. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist -soweit gesetzlich zulässig – Dresden Gerichtsstand.
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